Dass in Hollywood die Uhren anders ticken, ist ja bekannt. Jetzt will ein Hollywoodfilm zeigen, wie anders Hollywood wirklich tickt.
Robert De Niro spielt einen alternden Produzenten, der mit seiner Umwelt zu kämpfen hat. In der Komödie „Inside Hollywood“ muss sich DeNiro mit eitlen Schauspielern rumschlagen, die ihren Bart nicht abrasieren wollen (Actionstar Bruce Willis), mit Drehbüchern die nichts taugen, mit einem Cut, der schiefgelaufen ist und dann auch noch mit seiner Familie.
Art Linson („Fight Club“) hat sein eigenes Buch verfilmt und eben wieder genau diesen Job gewählt, den er in seinem Film porträtiert: Den Produzenten. Allerdings so scheint es, hat er den falschen Regisseur ausgesucht, denn wären die Schauspieler nicht so gut besetzt, wäre der Film kaum mehr als Vorgänger „Wag the Dog“: Sollte ein kritischer Film über die Hollywoodmachenschaften und Politik sein, war aber irgendwie schnell vergessen.
Leider, irgendwie scheint es mit der Hollywood-Persiflage nicht so ganz zu funktionieren. Zwar gibt es einige witzige Stellen, aber man fragt sich ob es nicht noch ein paar mehr hätten sein können. Der Regisseur Barry Levinson, hat die Pointen vergeigt. Das Buch „What just happened“ war witziger und satirischer.