Der Ja-Sager mit Jim Carrey

Es ist nun einfach wieder so weit. Nachdem Jim Carrey sich der schweren Stoffe entledigt hat, kommt wieder einmal eine Komödie in die Kinos.

Diesmal geht es um Carl Allen (Jim Carrey) der zu Allem „Nein“ sagt, weil er entweder Angst oder keine Lust hat etwas zu tun. Weil ihn das auf Dauer nicht glücklich macht, geht er zu einem Selbsthilfeprogramm, dessen Kerngerüst, darin besteht „Ja“ zu sagen. „Ja“ zum Leben, „Ja“ zu Abenteuern, „Ja“ zu Einladungen, kurz: Zu Allem was er immer vermeiden wollte.

Also sagt er zu Allem „Ja“ und lernt eine Frau kennen, die von sich aus lebensbejahend lebt und bemerkt, dass eine positive Einstellung zu seinem Leben Spaß machen kann und viel spannender ist.

Man hat den Eindruck „Der Dummschwätzer“ hatte einen Rückfall und muss statt der Wahrheit nun immer „Ja“ sagen um glücklich zu werden. Im Endeffekt ist die Story relativ ähnlich nur mit einem Hauch Sinnkrise der Hauptfigur gewürzt. Das liegt vielleicht auch daran, dass Regisseur Tom Shadyac für beide Filme verantwortlich ist. Es gibt wohl kaum einen Mimiker wie Comedien Jim Carrey, trotzdem sind seine Komödien in den meisten Fällen mehr als schwach. Bald ist er in einem Drama zu sehen, darauf sollte man sich eher freuen.

„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ - die neue Komödie ab 26. Februar im Kino

Nach „Hui Buh, das Schlossgespenst“ ist „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ der neue Kinofilm von Sebastian Niemann. Allen voran rundet Bud Spencer, der hier sein Comeback feiert, die hochkarätige Besetzung ab.

Toni Ricardelli (Rick Kavanian) ist Auftragskiller und der Mafia-Autor Enrico Puzzo, der einen neuen Enthüllungsroman gerade abgeschlossen hat, steht als Nächster auf seiner Liste. Toni legt Puzzo im Büro des Autors um. Nur zu dumm, dass Verlagsangestellte Julia Steffens (Nora Tschirner) gerade dann das Zimmer betritt, als Toni die Leiche fortschafft. Ein Blick genügt Toni, um zu wissen, dass Julia die lang ersehnte Liebe seines Lebens ist.

Julia hält den Mörder natürlich für den berühmten Autor und um sich seine Chancen zu wahren, spielt Toni das Verwechslungsspiel mit. Kompliziert wird es, als Tonis Auftraggeber auch auf die Täuschung reinfällt und eine ganze Armee an Auftragskillern auf den noch lebend geglaubten Autor hetzt.

„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ will die Agenten- und Kriminalfilme der 60er Jahre aufs Korn nehmen. Die Besetzung bietet alles, was der deutschen Comedy-Landschaft abzugewinnen ist: Nick Kavanian und Christian Tramitz, beide vor allem aus der „Bully Parade“ sowie Filmen wie „Der Schuh des Manitu“ und „Traumschiff Surprise“ bekannt, Axel Stein und Nora Tschirner („Keinohrhasen“) sind mit von der Partie.