Prinzessin Lillifee lässt Mädchenherzen höher schlagen

Freundschaft und Zusammenhalt stehen bei den Geschichten über die Prinzessin Lillifee immer an erster Stelle. Zunächst zauberte sich die kleine Blütenfee durch ihre Kinderbücher, demnächst startet sogar ein Kinofilm über Prinzessin Lillifee.

Prinzessin Lillifee lebt in einem Blütenschloss im Zauberland Pinkoviana. Wenn sie gerade nicht die Zauberschule besucht, stellt sie sich waghalsigen Abenteuern und hilft den Pflanzen, Tieren und anderen Bewohnern ihres Feenreichs.

Am 26. März 2009 kommt nun auch der Film Prinzessin Lillifee für Kinder und die ganze Familie in die Kinos. Im sonst so friedlichen Feenreich Rosarien kommt Streit und Unruhe auf. Gemeinsam mit ihren Freunden, wie dem Schwein Pupsi, versucht Lillifee, wieder Harmonie unter den Bewohnern zu stiften. Doch dann schwindet ihre Zauberkraft und der Plan droht zu scheitern…

Neben Büchern, Hörbüchern und dem Kinofilm gibt es sogar ein Pop-Musical mit dem Titel Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose, das durch Deutschland tourt.

Prinzessin Lillifee hat mittlerweile auch Einzug in die Kinderzimmer anderer Länder gefunden, so wurden ihre Abenteuer in viele andere Sprachen übersetzt. Ein breites Spektrum an Produkten mit der rosa Prinzessin ist auf dem Markt zu haben. Das Angebot reicht von Bettwäsche über Malbücher, bis hin zu Backmischungen und Fahrrädern.

Prinzessin Lillifee lässt nicht nur die Herzen kleiner Mädchen höher schlagen, auch große Mädchen geraten bei ihrem Anblick hin und wieder ins Schwärmen.

Inside Hollywood – Hollywood, will über Hollywood reden

Dass in Hollywood die Uhren anders ticken, ist ja bekannt. Jetzt will ein Hollywoodfilm zeigen, wie anders Hollywood wirklich tickt.

Robert De Niro spielt einen alternden Produzenten, der mit seiner Umwelt zu kämpfen hat. In der Komödie „Inside Hollywood“ muss sich DeNiro mit eitlen Schauspielern rumschlagen, die ihren Bart nicht abrasieren wollen (Actionstar Bruce Willis), mit Drehbüchern die nichts taugen, mit einem Cut, der schiefgelaufen ist und dann auch noch mit seiner Familie.

Art Linson („Fight Club“) hat sein eigenes Buch verfilmt und eben wieder genau diesen Job gewählt, den er in seinem Film porträtiert: Den Produzenten. Allerdings so scheint es, hat er den falschen Regisseur ausgesucht, denn wären die Schauspieler nicht so gut besetzt, wäre der Film kaum mehr als Vorgänger „Wag the Dog“: Sollte ein kritischer Film über die Hollywoodmachenschaften und Politik sein, war aber irgendwie schnell vergessen.

Leider, irgendwie scheint es mit der Hollywood-Persiflage nicht so ganz zu funktionieren. Zwar gibt es einige witzige Stellen, aber man fragt sich ob es nicht noch ein paar mehr hätten sein können. Der Regisseur Barry Levinson, hat die Pointen vergeigt. Das Buch „What just happened“ war witziger und satirischer.

Desperaux – ein heldenhafter Mäuserich

Ein zuckersüßer Film der sich um den kleinen Mäuserich Desperaux Tiling dreht.

Nur noch ein Schatten seiner selbst, das einst so prächtige Königsreich. Mit gebrochenem Herzen liegt es da es traurig da. Die Sonne ist längst untergegangen, das Lachen vergangen und ohne Hoffnung. Doch dann, dann wird der kleine Mäuserich Desperaux Tiling geboren.

Welcher trotz aller Bemühungen einfach keine Angst empfinden kann. Desperaux liebt Heldensagen und  ist in die Menschliche Prinzessin Erbse verliebt. Aber weil sich das für eine Maus nicht schickt, wird der kleine Mäuserich in den düsteren Keller des Hauses verbannt.

Doch es gibt jemanden, der den kleinen Desperaux aus seiner misslichen Lage befreit. Die Ratte  „Roscuro“! Eine gutherzige Ratte, die ihr Leben in der Dunkelheit hasst, aber dennoch von seinem Weg Richtung Helligkeit immer wieder durch abenteuerliche Erlebnisse abkommt. Und dann gibt es da ja noch das Dienstmädchen „Miggery Sow“  und die wäre so, so unendlich gerne eine richtige, echte Prinzessin …

Die Original-Stimmen werden von bekannten Stars wie Dustin Hoffman und Gregory Robbie gesprochen. Der Film bekam viele gute Kritiken bei seiner Premiere am 19.12.2008, bei uns starte der Film aber erst am 19.03.2009 und dauert ca. 94 Minuten.

Freigegeben ist der Kinderfilm ab 6 Jahren  und erhielt zudem das Prädikat wertvoll.

Der Ja-Sager mit Jim Carrey

Es ist nun einfach wieder so weit. Nachdem Jim Carrey sich der schweren Stoffe entledigt hat, kommt wieder einmal eine Komödie in die Kinos.

Diesmal geht es um Carl Allen (Jim Carrey) der zu Allem „Nein“ sagt, weil er entweder Angst oder keine Lust hat etwas zu tun. Weil ihn das auf Dauer nicht glücklich macht, geht er zu einem Selbsthilfeprogramm, dessen Kerngerüst, darin besteht „Ja“ zu sagen. „Ja“ zum Leben, „Ja“ zu Abenteuern, „Ja“ zu Einladungen, kurz: Zu Allem was er immer vermeiden wollte.

Also sagt er zu Allem „Ja“ und lernt eine Frau kennen, die von sich aus lebensbejahend lebt und bemerkt, dass eine positive Einstellung zu seinem Leben Spaß machen kann und viel spannender ist.

Man hat den Eindruck „Der Dummschwätzer“ hatte einen Rückfall und muss statt der Wahrheit nun immer „Ja“ sagen um glücklich zu werden. Im Endeffekt ist die Story relativ ähnlich nur mit einem Hauch Sinnkrise der Hauptfigur gewürzt. Das liegt vielleicht auch daran, dass Regisseur Tom Shadyac für beide Filme verantwortlich ist. Es gibt wohl kaum einen Mimiker wie Comedien Jim Carrey, trotzdem sind seine Komödien in den meisten Fällen mehr als schwach. Bald ist er in einem Drama zu sehen, darauf sollte man sich eher freuen.

„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ - die neue Komödie ab 26. Februar im Kino

Nach „Hui Buh, das Schlossgespenst“ ist „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ der neue Kinofilm von Sebastian Niemann. Allen voran rundet Bud Spencer, der hier sein Comeback feiert, die hochkarätige Besetzung ab.

Toni Ricardelli (Rick Kavanian) ist Auftragskiller und der Mafia-Autor Enrico Puzzo, der einen neuen Enthüllungsroman gerade abgeschlossen hat, steht als Nächster auf seiner Liste. Toni legt Puzzo im Büro des Autors um. Nur zu dumm, dass Verlagsangestellte Julia Steffens (Nora Tschirner) gerade dann das Zimmer betritt, als Toni die Leiche fortschafft. Ein Blick genügt Toni, um zu wissen, dass Julia die lang ersehnte Liebe seines Lebens ist.

Julia hält den Mörder natürlich für den berühmten Autor und um sich seine Chancen zu wahren, spielt Toni das Verwechslungsspiel mit. Kompliziert wird es, als Tonis Auftraggeber auch auf die Täuschung reinfällt und eine ganze Armee an Auftragskillern auf den noch lebend geglaubten Autor hetzt.

„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ will die Agenten- und Kriminalfilme der 60er Jahre aufs Korn nehmen. Die Besetzung bietet alles, was der deutschen Comedy-Landschaft abzugewinnen ist: Nick Kavanian und Christian Tramitz, beide vor allem aus der „Bully Parade“ sowie Filmen wie „Der Schuh des Manitu“ und „Traumschiff Surprise“ bekannt, Axel Stein und Nora Tschirner („Keinohrhasen“) sind mit von der Partie.

Watchmen – Die Wächter

Nach den „V-Wie Vendetta“, „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ und „From Hell“ kommt mit „Watchmen – Die Wächter“ der vierte Comic von Alan Moore in die Kinos. Obwohl Alan Moore auch diesen Comic, der 1986/87 in Zusammenarbeit mit Dave Gibbons entstand, nie verfilmt sehen wollte.

Am 5. März soll es in Deutschland so weit sein, die lang erwartete Verfilmung von „Watchmen“ kommt in die Kinos. Der Autor war schon von den Verfilmungen seiner anderen Comics nicht gerade begeistert. Es ist fraglich, dass „Watchmen“ seine Meinung ändert. Denn auch „Watchmen“ ist keiner der gewöhnlichen Baller- und Actioncomics.

Es erfordert etwas mehr Feingefühl eine solche Vorlage cinematisch umzusetzen. „Watchmen“ wurde als Comic preisgekrönt. Besonders, weil es kein leichter Stoff ist und als Genrekritik betrachtet wurde, die das übliche Superhelden-Image nicht unterstützt.

Zack Snyder versucht es also, allerdings verursachte schon „300“ verhärtete Fronten unter den Kritikern. Den Zuschauern machte das zwar wenig aus, wer weiß aber, ob das mit „Watchmen – Die Wächter“ noch einmal gelingt.
Der Film spielt im Jahre 1985. Nixon ist immer noch Präsident, der Vietnam-Krieg, mit Hilfe eines Superhelden gewonnen. Wie bei einer utopischen Alternativwelt üblich, sind nur einige Ereignisse nie geschehen und deshalb liegen USA und Sowjetunion immer noch im Kalten Krieg und die „Doomsday Clock“ steht auf fünf vor zwölf.

Der Film dreht sich um die „Liga“, ehemalige Superhelden, die zumeist keine extraterrestrischen Fähigkeiten besitzen und eigentlich außer Dienst sind. Als aber plötzlich einer von ihnen getötet wird, ruft Rohrschach die anderen wieder zusammen um den Tod aufzuklären – Sie stoßen auf eine Verschwörung. Die „Watchmen“ wachen nun über das Schicksal der gesamten Menschheit.

The International – neuer Thriller von Tom Tykwer

Ein weiterer Höhepunkt naht für den preisgekrönten deutschen Regisseur Tom Tykwer: Am 5. Februar wird sein neuer Film „The International“ die 59. Internationalen Filmfestspiele in Berlin, die Berlinale, eröffnen.

Es wird gleichzeitig die Weltpremiere für den hochkarätig besetzten Polit-Thriller „The International“ sein, der auf der Berlinale außer Konkurrenz läuft.

Der Film zeigt die Geschichte der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman und des Interpol-Agenten Louis Salinger. Illegale Machenschaften einer weltweit agierenden Bank zur Finanzierung von Kriegen und Terror stehen im Zentrum der Ereignisse. Bei dem Versuch, dieses Netzwerk aufzudecken, geraten die Staatsanwältin und Agent in Lebensgefahr.

In der deutsch-englischen Co-Produktion wirken international bekannte Schauspieler wie Naomi Watts oder Clive Owen sowie deutsche Filmgrößen wie Armin Mueller-Stahl und Axel Milberg mit. Zwei Drittel von „The International“ wurden in Tykwers Wahlheimat Berlin realisiert, weitere Drehorte waren New York, Mailand und Istanbul. Regulärer Filmstart in den deutschen Kinos ist der 12. Februar.

Tom Tykwer erlangte vor allem mit seinem Film „Lola rennt“ aus dem Jahr 2002 große Bekanntheit. Auch die 2006 erschienene Literaturverfilmung „Das Parfüm“ lockte Menschen weltweit in die Kinos und erhielt internationale Auszeichnungen.

Zeiten des Aufruhrs von Regisseur Sam Mendes

Regisseur Sam Mendes, Macher der vielfach Oscar prämierten und ähnlich angelegten Vorstadtstudie „American Beauty“ (1999), tut sein Bestes und geht bei seiner Literaturverfilmung „Zeiten des Aufruhrs“ mit den Charakteren auf Tuchfühlung.

Klar, denn die auf einer Romanvorlage von Robert Yates basierenden Geschichte einer verödeten Ehe im amerikanischen Vorstadtleben der 50er Jahre ist recht unspektakulär. Da müssen starke Charakterdarsteller wie Kate Winslet und Leonardo DiCaprio her, die es schaffen, den Zuschauer in eine Welt voller Wünsche, Hoffnungen und Enttäuschungen zu ziehen.

Besonders  Kate Winslet - für ihre Darstellung mit dem Golden Globe bedacht - spielt grandios, aber auch in den Nebenrollen finden sich Perlen wie Michael Shannon als psychisch labiler John Givings.

„Zeiten des Aufruhrs“ spricht weder jene an, die sich Liebestaumel im Sonnenschein wünschen, noch jene, die es auf Action abgesehen haben. Hat es ein Happy-End heult man, hat es keines, heult man auch.

Der Vorleser - Bernhard Schilks Roman im Kino

“Der Vorleser” war einer der wenigen deutschen Romane, die es auch international auf die Bestsellerlisten schafften. Dieses Buch brachte es nun sogar zu einer Hollywoodverfilmung.

Spätestens seit “Schindlers Liste” und “Operation Walküre” scheint klar zu sein, dass besonders jenes dunkel Kapitel in unserer Geschichte für die transatlantische Filmindustrie interessant ist. Alles was danach kommt, ist wohl nicht von Bedeutung.

So mag es auch nicht verwundern, dass sich auch “Der Vorleser” mit der Bewältigung der NS-Verbrechen befasst.

Anfangs scheint es dennoch nicht so zu sein. Die Hauptfigur des Romanes wie auch des Films ist der 15-jährige Schüler Michael (David Kross). In den späten Fünfzigern verliebt er sich in die Ältere Hanna (Kate Winslet). Eine Liaison zwischen beiden beginnt. Doch verschwindet Hanna bald darauf spurlos. Erst als Jurastudent, Jahre später, trifft er sie wieder. Er besucht einen Kriegsverbrecherprozess und findet seine alte Liebe auf der Anklagebank wieder.  Dies stürzt ihn in einen schier unlösbaren Konflikt, denn Michael weiß, dass Hanna unschuldig ist.

Sie ist Analphabetin, Michael musste ihr immer vorlesen, und die Anklage stützt sich auf einen schriftlichen Bericht von ihr. Michael muss sich entscheiden und bereut offensichtlich später seine Wahl, denn die Geschichte ist als Rückblick des nun erwachsenen Michael (jetzt gespielt von Ralph Fiennes) erzählt, der nun versucht, seine Vergangenheit zu bewältigen.

Es bleibt abzuwarten, ob der Film von Stephen Daldry, der am  26. Februar in die Kinos kommt, dem Roman gerecht wird. Die Schauspieler jedenfalls scheinen zu überzeugen, denn Kate Winslet hat it dieser Rolle beste Chancen auf den Oscar.