Explodierende Erdplaneten sind immer wieder ein Grund zum Hände reiben! Was gibt es Schöneres, als Beben, aufplatzende Straßenzüge und Hochhausetagen, die in Klumpen vom Himmel regnen?

Dazu noch ein paar Raketen, Gasbomben und Laserblaster, die aus futuristischen Kochtöpfen feuern, welche schweben können, und fertig ist das zweistündige Endzeitszenario – was will man mehr. Will World Invasion: Battle Los Angeles mehr?
Action mit Aaron Eckhart in World Invasion: Battle Los Angeles

Die Effekte sollen nicht ganz das Niveau haben, das man von den jüngsten Hollywood-Produktionen gewohnt ist. Aber dafür soll es umso mehr davon geben. World Invasion: Battle Los Angeles wird als eine Mischung aus District 9 und Black Hawk Down beschrieben.

Regisseur Jonathan Liebesman baut seine Geschichte auf wahren Begebenheiten auf. Den wahrsten, die die Welt kennt: UFO-Sichtungen. In den letzten Jahrzehnten sollen diese sich gehäuft haben. Eine, zur Zeit des 2. Weltkriegs, ist besonders denkwürdig und wurde rückblickend als das Ergebnis der ständigen, paranoiden Angst vor Angriffen eingeordnet. In der Nacht zum 25. Februar 1942 wurde ein unbekanntes Flugobjekt im Luftraum über Los Angeles gesichtet. Man rechnete mit einem Angriff der Japaner. Also schaltete man das Stromnetz aus und feuerte etwa 1500 Patronen in den Nachthimmel. Nach einer Untersuchung stufte man den Vorfall als einen Fehlalarm ein.

Doch nun kommen die Außerirdischen, die sich vor rund 70 Jahren noch mit Luftwehrpatronen vertreiben ließen, und sie haben aufgerüstet. Zeitgleich werden 12 Länder angegriffen, Los Angeles verliert nach und nach Kontakte zur Außenwelt. Mitten im Getummel ein Marine-Offizier (Aaron Eckhart) und seine Truppe, die im Hubschrauber anrauschen.

Doch der Boden von Los Angeles ist da längst am Aufkrachen, die Invasoren greifen von unten wie von oben an. Der Befehl: alles töten, was kein Mensch ist. Also: die Kinozuschauer bleiben auf ihrem Sessel sicher. Oder doch nicht?
Shaky cam könnte den Genuss zerrütteln

Ein paar imdb-User wollen den Film auf den Screenings gesehen haben, die es bereits gegeben hat. Wie Cloverfield soll sich World Invasion: Battle Los Angeles der Wackelkamera bedienen. Beliebt ist das Stilmittel bereits vor allem bei Serienmachern, aber nicht gerade bei den Zuschauern. Auch auf der großen Leinwand kann das Gerüttel vor allem nerven, anstatt die vom Regisseur herbeigesehnte Authentizität zu erzeugen.

Action, Weltuntergänge und Explosionen, aber keine Kopfschmerzen? Man wird es nie jedem recht machen können!

Kinostart: 14. April 2011
Regie: Jonathan Liebesman
Drehbuch: Christopher Bertolini
Darsteller: Aaron Eckhart, Michelle Rodriguez, Joey King, Lucas Till u.a.
Produktion: Columbia Pictures
Similar Posts:

    None Found