The Last House on the Left

„The Last House on the Left“ war 1972 der erste Film von Kultregisseur Wes Craven. Er produzierte nun das Remake aus dem Jahr 2009.

Die Bande um den fiesen Krug greift die junge Mari und ihre Freundin an und flüchtet vor einem Sturm ausgerechnet in das Haus von Maris Eltern. Als den Eltern klar wird, was Krug & Co. getan haben, beginnen sie sich an den Verbrechern zu rächen.

Auch wenn das Remake von „The Last House on the Left“ einige Storyelemente verändert, so bleibt doch der Grundtenor: In das Leben einer ansonsten friedlichen Familie platzt eine brutale Gang, die sie auf extrem gewalttätige Weise tyrannisiert, bis die Familie zurückschlägt. (more…)

17 Again mit Zac Efron

Ein amerikanischer Teenie-Star erobert zurzeit die Kinos dieser Welt und steht mit der Komödie „17 Again“ ganz oben in den US-Kinocharts. Und die Frauenherzen fliegen ihm reihenweise zu!

Denn in  „17 Again“ geht es um eine liebevolle Inszenierung, die sich wohl jeder schon einmal gewünscht hat; einfach mal die Uhr zurück drehen zu können. Ein Mann im besten Alter bekommt - nachdem ihn seine Frau verlassen hat - seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt; noch einmal 17 sein. Doch, die Probleme werden nicht kleiner, ganz im Gegenteil …

Hauptdarsteller der Komödie ist kein geringer als Zac Efron, der mit Disney Film-Serie “High School Musical” berühmt wurde. Sein Kollege Matthew Perry („Keine halben Sachen“) ist nicht minder unbekannt. Somit dürfte dieses Duo mit Sicherheit für ein paar gebrochene Teenager-Herzen, vor allem in der Damenriege sorgen.

Die Produktion aus dem Hause Warner Bros kostet ca. 18,5 Millionen US-Dollar und startet am 14. Mai in den deutschen Kinos.

„Terminator 4: Die Erlösung“ mit Christian Bale

„Terminator 4: Die Erlösung“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie der Terminator-Reihe. Die Story spielt im Jahr 2018, also elf Jahre vor der Zukunft, die wir aus den Filmen mit Arnold Schwarzenegger kennen.

Die Menschheit kämpft schon lange gegen die Übermacht der Maschinen. John Connor (Christian Bale) ist der Hoffnungsträger der Menschen und wird in „Terminator 4: Die Erlösung“ zum Anführer des Widerstands gegen Skynet und seine Armee von Terminatoren.

Die Maschinen züchten „neue“ Art Menschen heran. Einer von ihnen scheint der undurchsichtige Markus Wright (Sam Worthington) zu sein, der sich bald an die Seite von John Connor stellen und die von Johns Mutter prophezeiten Zukunft verändern wird.

„Terminator 4: Die Erlösung“ („Terminator 4: Salvation“) kommt am 22. Mai in die amerikanischen Kinos. In Deutschland muss man sich bis zum 4. Juni 2004 gedulden.

Nach dem Da Vinci-Code: Illuminati mit Tom Hanks

Nach dem großen Erfolg der Filmbearbeitung von Dan Browns Sakrileg – Der Da Vinci Code, ist nun der zweite Teil angekündigt. Wieder schlüpft Tom Hanks in die Rolle Robert Langdons um ein religiös angehauchtes Komplott aufzudecken.

Kaum hat Robert Langdon die Verschwörung um die Ruhestätte Maria Magdalenas, in die der alte Gralsuchers Sir Leigh Teabing und Opus Dei verwickelt waren, erfolgreich beenden können, schon droht der nächste Fall. In „Illuminati“ folgt er der Spur des titelgebenden Geheimbundes, der, so scheint es, die katholische Kirche mit Hilfe einer hochentwickelten Bombe zerschlagen will. Es verschlägt ihn vom Komplex CERN in der Schweiz nach Rom, wo er Hinweisen folgen muss, die vor über 400 Jahren dort aufgestellt wurden, wenn er die Detonation noch am selben Tag verhindern will. Und er findet heraus, dass nicht alles so ist, wie es zu Beginn scheint.

Wie alle Dan Brown Bücher wartete auch „Illuminati“ mit einer Fülle von Informationen auf, die sehr überzeugend wirken, auch wenn sie gerne einmal für die Geschichte passend gemacht werden. Der Film von Ron Howard, in dem neben Tom Hanks auch Ayelet Zurer, Ewan McGregor und Armin Mueller-Stahl zu sehen sein werden, ist wieder oppulent inszeniert und verspricht ein ebenso beeindruckendes Werk zu werden, wie sein Vorgänger.

Für die Fans der Bücher ist gerade dieser Punkt etwas verwirrend, denn „Angels and Demons“, wie die Story im Original heißt, ist in der Buchform das erste Abenteuer des Harvard-Professors. Dafür mussten bestimmte Sektionen für die Filmform geändert werden, um ihn als zweiten Teil glaubhaft zu machen. Ab dem 13. Mai 2009 kann man sich mit Robert Langdon im Kino auf die Suche nach dem Geheimnis der Illuminati begeben.

Prinzessin Lillifee lässt Mädchenherzen höher schlagen

Freundschaft und Zusammenhalt stehen bei den Geschichten über die Prinzessin Lillifee immer an erster Stelle. Zunächst zauberte sich die kleine Blütenfee durch ihre Kinderbücher, demnächst startet sogar ein Kinofilm über Prinzessin Lillifee.

Prinzessin Lillifee lebt in einem Blütenschloss im Zauberland Pinkoviana. Wenn sie gerade nicht die Zauberschule besucht, stellt sie sich waghalsigen Abenteuern und hilft den Pflanzen, Tieren und anderen Bewohnern ihres Feenreichs.

Am 26. März 2009 kommt nun auch der Film Prinzessin Lillifee für Kinder und die ganze Familie in die Kinos. Im sonst so friedlichen Feenreich Rosarien kommt Streit und Unruhe auf. Gemeinsam mit ihren Freunden, wie dem Schwein Pupsi, versucht Lillifee, wieder Harmonie unter den Bewohnern zu stiften. Doch dann schwindet ihre Zauberkraft und der Plan droht zu scheitern…

Neben Büchern, Hörbüchern und dem Kinofilm gibt es sogar ein Pop-Musical mit dem Titel Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose, das durch Deutschland tourt.

Prinzessin Lillifee hat mittlerweile auch Einzug in die Kinderzimmer anderer Länder gefunden, so wurden ihre Abenteuer in viele andere Sprachen übersetzt. Ein breites Spektrum an Produkten mit der rosa Prinzessin ist auf dem Markt zu haben. Das Angebot reicht von Bettwäsche über Malbücher, bis hin zu Backmischungen und Fahrrädern.

Prinzessin Lillifee lässt nicht nur die Herzen kleiner Mädchen höher schlagen, auch große Mädchen geraten bei ihrem Anblick hin und wieder ins Schwärmen.

Inside Hollywood – Hollywood, will über Hollywood reden

Dass in Hollywood die Uhren anders ticken, ist ja bekannt. Jetzt will ein Hollywoodfilm zeigen, wie anders Hollywood wirklich tickt.

Robert De Niro spielt einen alternden Produzenten, der mit seiner Umwelt zu kämpfen hat. In der Komödie „Inside Hollywood“ muss sich DeNiro mit eitlen Schauspielern rumschlagen, die ihren Bart nicht abrasieren wollen (Actionstar Bruce Willis), mit Drehbüchern die nichts taugen, mit einem Cut, der schiefgelaufen ist und dann auch noch mit seiner Familie.

Art Linson („Fight Club“) hat sein eigenes Buch verfilmt und eben wieder genau diesen Job gewählt, den er in seinem Film porträtiert: Den Produzenten. Allerdings so scheint es, hat er den falschen Regisseur ausgesucht, denn wären die Schauspieler nicht so gut besetzt, wäre der Film kaum mehr als Vorgänger „Wag the Dog“: Sollte ein kritischer Film über die Hollywoodmachenschaften und Politik sein, war aber irgendwie schnell vergessen.

Leider, irgendwie scheint es mit der Hollywood-Persiflage nicht so ganz zu funktionieren. Zwar gibt es einige witzige Stellen, aber man fragt sich ob es nicht noch ein paar mehr hätten sein können. Der Regisseur Barry Levinson, hat die Pointen vergeigt. Das Buch „What just happened“ war witziger und satirischer.

Der Ja-Sager mit Jim Carrey

Es ist nun einfach wieder so weit. Nachdem Jim Carrey sich der schweren Stoffe entledigt hat, kommt wieder einmal eine Komödie in die Kinos.

Diesmal geht es um Carl Allen (Jim Carrey) der zu Allem „Nein“ sagt, weil er entweder Angst oder keine Lust hat etwas zu tun. Weil ihn das auf Dauer nicht glücklich macht, geht er zu einem Selbsthilfeprogramm, dessen Kerngerüst, darin besteht „Ja“ zu sagen. „Ja“ zum Leben, „Ja“ zu Abenteuern, „Ja“ zu Einladungen, kurz: Zu Allem was er immer vermeiden wollte.

Also sagt er zu Allem „Ja“ und lernt eine Frau kennen, die von sich aus lebensbejahend lebt und bemerkt, dass eine positive Einstellung zu seinem Leben Spaß machen kann und viel spannender ist.

Man hat den Eindruck „Der Dummschwätzer“ hatte einen Rückfall und muss statt der Wahrheit nun immer „Ja“ sagen um glücklich zu werden. Im Endeffekt ist die Story relativ ähnlich nur mit einem Hauch Sinnkrise der Hauptfigur gewürzt. Das liegt vielleicht auch daran, dass Regisseur Tom Shadyac für beide Filme verantwortlich ist. Es gibt wohl kaum einen Mimiker wie Comedien Jim Carrey, trotzdem sind seine Komödien in den meisten Fällen mehr als schwach. Bald ist er in einem Drama zu sehen, darauf sollte man sich eher freuen.

„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ - die neue Komödie ab 26. Februar im Kino

Nach „Hui Buh, das Schlossgespenst“ ist „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ der neue Kinofilm von Sebastian Niemann. Allen voran rundet Bud Spencer, der hier sein Comeback feiert, die hochkarätige Besetzung ab.

Toni Ricardelli (Rick Kavanian) ist Auftragskiller und der Mafia-Autor Enrico Puzzo, der einen neuen Enthüllungsroman gerade abgeschlossen hat, steht als Nächster auf seiner Liste. Toni legt Puzzo im Büro des Autors um. Nur zu dumm, dass Verlagsangestellte Julia Steffens (Nora Tschirner) gerade dann das Zimmer betritt, als Toni die Leiche fortschafft. Ein Blick genügt Toni, um zu wissen, dass Julia die lang ersehnte Liebe seines Lebens ist.

Julia hält den Mörder natürlich für den berühmten Autor und um sich seine Chancen zu wahren, spielt Toni das Verwechslungsspiel mit. Kompliziert wird es, als Tonis Auftraggeber auch auf die Täuschung reinfällt und eine ganze Armee an Auftragskillern auf den noch lebend geglaubten Autor hetzt.

„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ will die Agenten- und Kriminalfilme der 60er Jahre aufs Korn nehmen. Die Besetzung bietet alles, was der deutschen Comedy-Landschaft abzugewinnen ist: Nick Kavanian und Christian Tramitz, beide vor allem aus der „Bully Parade“ sowie Filmen wie „Der Schuh des Manitu“ und „Traumschiff Surprise“ bekannt, Axel Stein und Nora Tschirner („Keinohrhasen“) sind mit von der Partie.

The International – neuer Thriller von Tom Tykwer

Ein weiterer Höhepunkt naht für den preisgekrönten deutschen Regisseur Tom Tykwer: Am 5. Februar wird sein neuer Film „The International“ die 59. Internationalen Filmfestspiele in Berlin, die Berlinale, eröffnen.

Es wird gleichzeitig die Weltpremiere für den hochkarätig besetzten Polit-Thriller „The International“ sein, der auf der Berlinale außer Konkurrenz läuft.

Der Film zeigt die Geschichte der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman und des Interpol-Agenten Louis Salinger. Illegale Machenschaften einer weltweit agierenden Bank zur Finanzierung von Kriegen und Terror stehen im Zentrum der Ereignisse. Bei dem Versuch, dieses Netzwerk aufzudecken, geraten die Staatsanwältin und Agent in Lebensgefahr.

In der deutsch-englischen Co-Produktion wirken international bekannte Schauspieler wie Naomi Watts oder Clive Owen sowie deutsche Filmgrößen wie Armin Mueller-Stahl und Axel Milberg mit. Zwei Drittel von „The International“ wurden in Tykwers Wahlheimat Berlin realisiert, weitere Drehorte waren New York, Mailand und Istanbul. Regulärer Filmstart in den deutschen Kinos ist der 12. Februar.

Tom Tykwer erlangte vor allem mit seinem Film „Lola rennt“ aus dem Jahr 2002 große Bekanntheit. Auch die 2006 erschienene Literaturverfilmung „Das Parfüm“ lockte Menschen weltweit in die Kinos und erhielt internationale Auszeichnungen.

Zeiten des Aufruhrs von Regisseur Sam Mendes

Regisseur Sam Mendes, Macher der vielfach Oscar prämierten und ähnlich angelegten Vorstadtstudie „American Beauty“ (1999), tut sein Bestes und geht bei seiner Literaturverfilmung „Zeiten des Aufruhrs“ mit den Charakteren auf Tuchfühlung.

Klar, denn die auf einer Romanvorlage von Robert Yates basierenden Geschichte einer verödeten Ehe im amerikanischen Vorstadtleben der 50er Jahre ist recht unspektakulär. Da müssen starke Charakterdarsteller wie Kate Winslet und Leonardo DiCaprio her, die es schaffen, den Zuschauer in eine Welt voller Wünsche, Hoffnungen und Enttäuschungen zu ziehen.

Besonders  Kate Winslet - für ihre Darstellung mit dem Golden Globe bedacht - spielt grandios, aber auch in den Nebenrollen finden sich Perlen wie Michael Shannon als psychisch labiler John Givings.

„Zeiten des Aufruhrs“ spricht weder jene an, die sich Liebestaumel im Sonnenschein wünschen, noch jene, die es auf Action abgesehen haben. Hat es ein Happy-End heult man, hat es keines, heult man auch.